Tauche ein in ein fesselndes Abenteuer voller Rätsel, Ermittlung und Erkundung in einem düsteren, atmosphärischen London
Tauche ein in ein fesselndes Abenteuer voller Rätsel, Ermittlung und Erkundung in einem düsteren, atmosphärischen London
Bewertung (1 Stimmen)
Programm-Lizenz Zahlung
Hersteller Bigben Interactive
Läuft unter Windows
Bewertung
(1 Stimmen)
Hersteller
Bigben Interactive
Läuft unter
Windows
Programm-Lizenz
Zahlung
Vorteile
- Atmosphärisches Setting mit detailreichem London
- Interaktives Deduktionssystem mit mehreren Lösungswegen
- Spannende, vielseitige Kriminalfälle
- Gelungener Wechsel zwischen Ermittlung und Abwechslung durch Minispiele
Nachteile
- Zeitweise unausgegorene Minispiele
- Übernatürliche Einflüsse passen nicht immer ins Gesamtbild
- Kleinere technische Probleme und teils steife Animationen
- Keine Mehrspieler-Option
Atmosphärisches Detektivabenteuer mit vielschichtigen Rätseln im viktorianischen London
Einführung und Atmosphäre
Sherlock Holmes: The Devil’s Daughter ist der achte Serienteil der bekannten Adventures von Frogwares und setzt die berühmten Detektivabenteuer in einem authentisch umgesetzten, düsteren London fort. Spieler schlüpfen erneut in die Rollen des genialen Ermittlers Sherlock Holmes und seines treuen Partners Dr. Watson, die eine Reihe von mysteriösen Fällen lösen müssen. Die Stadt wirkt lebhaft, voller Details und fängt die viktorianische Atmosphäre mit dichter Nebelkulisse und belebten Straßenzügen glaubwürdig ein.
Handlung und Präsentation
Das Spiel erzählt fünf eigenständige Fälle, die subtil miteinander verbunden werden und schließlich zu einer übergeordneten Geschichte führen, in deren Mittelpunkt nicht nur Holmes, sondern auch sein Privatleben und seine „Tochter“ Katelyn rücken. Die Handlung überrascht mit einigen unerwarteten Wendungen und verwebt klassische Kriminalistik mit leicht übernatürlichen Elementen, was Fans der Buchvorlage durchaus kritisch sehen könnten. Trotzdem gelingt es der Story, ein Anreiz zum Weiterspielen zu sein, da die Fälle abwechslungsreich gestaltet sind.
Gameplay: Ermittlung, Rätsel und Action
Die Hauptstärke des Spiels liegt im Ermittlungsmodus: Hinweise müssen akribisch gesammelt, Zeugen befragt und Beweismittel logisch kombiniert werden. Das Deduktionssystem bietet die Möglichkeit, eigene Schlussfolgerungen zu ziehen – mit dem interessanten Kniff, dass unterschiedliche Entscheidungen zu unterschiedlichen Enden führen können. So erhält jeder Fall die Chance auf mehrere Auflösungen. Die Steuerung gelingt intuitiv, das Inventar und die Übersicht über Hinweise sind gelungen umgesetzt.
Actionsequenzen und Verfolgungsjagden wurden behutsam eingefügt und bringen Abwechslung, wirken mitunter jedoch etwas aufgesetzt. Die Minispiele und Rätsel reichen von knifflig bis zu simpel, wobei gelegentlich Frustmomente auftreten können, etwa wenn ein Minispiel wenig logisch erscheint oder das Lösungsvorgehen unklar bleibt. Glücklicherweise lassen sich etliche Minispiele auf Wunsch überspringen.
Visuelle und technische Umsetzung
Grafisch präsentiert sich The Devil’s Daughter deutlich verbessert im Vergleich zu Vorgängern: Charaktermodelle, Animationen und Umgebungen sind ansprechend gestaltet, wenn auch einige Gesichtsanimationen oder kleinere Bugs stören können. Die Musikuntermalung und die gelungene englische Sprachausgabe tragen stark zur Atmosphäre bei, allerdings treten gelegentlich Synchronisationsprobleme oder abgehackte Dialogübergänge auf.
Fazit
Sherlock Holmes: The Devil’s Daughter bleibt einer der ambitionierteren Detektiv-Adventures mit vielschichtigen Ermittlungsfällen, einer gelungen inszenierten Bildwelt und innovativem Deduktionssystem. Weniger überzeugend wirken gelegentliche Actionpassagen und übernatürliche Elemente sowie die nicht immer ausgereiften Minispiele. Für Genre-Fans und Freunde von klassischen Ermittlungen bietet das Spiel dennoch viele spannende Stunden im Schatten Londons.
Vorteile
- Atmosphärisches Setting mit detailreichem London
- Interaktives Deduktionssystem mit mehreren Lösungswegen
- Spannende, vielseitige Kriminalfälle
- Gelungener Wechsel zwischen Ermittlung und Abwechslung durch Minispiele
Nachteile
- Zeitweise unausgegorene Minispiele
- Übernatürliche Einflüsse passen nicht immer ins Gesamtbild
- Kleinere technische Probleme und teils steife Animationen
- Keine Mehrspieler-Option